13.10.2011

Objektivität des Erörterungsverfahrens zu Morsleben in Frage gestellt

Erörterung zur Stilllegung des Endlagers Morsleben beginnt mit Antrag auf Befangenheit der Behörden

Die Erörterung zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben begann heute mit Anlaufschwierigkeiten. Kurzfristig ist bekannt geworden, dass der für das Stilllegungsverfahren zuständige Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt (LMU) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beworben hat. Damit ist die Objektivität des Erörterungsverfahrens in Frage gestellt.

Dazu äußerte sich die energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt Dorothea Frederking, die selbst einen Einwand angemeldet hat: "Dies ist besonders pikant, weil das BfS Antragsteller für das Stilllegungsverfahren ist. Damit ist die Objektivität des gesamten Verfahrens in Frage gestellt."

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12.10.2011

„Wir brauchen kein neues Braunkohlekraftwerk“

Das ist nicht die energiepolitische Antwort auf die Fragen der Zukunft!" So kommentiert die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, den Plan der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft (Mibrag) für ein neues Braunkohlekraftwerk in Profen (Burgenlandkreis).

Dorothea Frederking: „Braunkohlekraftwerke sind Drecksschleudern."

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04.10.2011

EU-Förderungen für die Landwirtschaft neu ausrichten - Unwetterfolgen langfristig vorbeugen

Die Nachrichten ähneln sich. Zu Anfang drehte es sich um die Folgen des Orkans generell, dann spezifisch um die Schäden an Häusern, Straßen und auf den Äckern, mittlerweile stehen die Hilfen des Landes im Mittelpunkt der Berichte. Aber reicht das aus? Nein, ohne ein Umdenken sind die nächsten Schlammkatastrophen vorprogrammiert.

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23.09.2011

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen CCS-Unterlassungsgesetz

Gefährliche Endlagerung von CO2 darf nicht kommen

MAGDEBURG/ALTMARK - Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt, dass der Bundesrat das Gesetz zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) abgelehnt hat. "Diese Technik birgt ein enormes Risikopotenzial für die Menschen. Für uns Bündnisgrüne ist diese Technik nicht akzeptabel", erklärt die energiepolitische Sprecherin Dorothea Frederking.

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21.09.2011

CO2-Speichergesetz auf der Kippe

MAGDEBURG/ALTMARK – Die Mitteilung von Ministerpräsident Reiner Haseloff, dass Sachsen-Anhalt am Freitag im Bundesrat dem umstrittenen Gesetz zur CO2-Speicherung (CCS) nicht zustimmen wird, wertet Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als positiv und erklärt:

„Wenn das Gesetz im Bundesrat keine Zustimmung erhält, muss der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Damit könnte die ganze Gesetzgebung wieder auf Null gesetzt werden. Das eröffnet die Chance, ein Unterlassungsgesetz für die  unterirdische Speicherung von Kohlendioxid auf den Weg zu bringen.

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07.09.2011

Energiewende: „Wir müssen jetzt die Weichen stellen“

„Mit alten Modellen können wir nicht die Zukunft gestalten. Für die Energiewende brauchen wir Visionen. Und dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen“, erklärt die energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking.

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06.09.2011

Gentechnik ist unnötiges Risiko

Anlässlich der von InnoPlanta organisierten Jahrestagung unter dem Motto: „Kann Europa noch länger auf die Grüne Gentechnik verzichten?“ zur Agro-Gentechnik am 5. und 6.9.2011 versammelten sich einige Menschen vor dem Gentechnik-Schaugarten in Üplingen (Bördekreis), die mit Transparenten und vielen Informationen ihre Sorge und Ablehnung gegenüber einer gefährlichen Technik zum Ausdruck brachten. Mit dabei war auch die Landtagsabgeordnete Dorothea Frederking, als Agrarpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Frederking, die Diplom-Ingenieurin für Lebensmittel- und Biotechnologie ist, will mit ihrem Fachwissen den Argumenten gegen die Gentechnik mehr Gewicht verleihen. Mit ihrer Präsenz in Üplingen schloss sie sich den Protestierenden vor Ort an und erläuterte ihre ablehnende Haltung wie folgt:

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31.08.2011

Konzepte für die Zukunft - Erneuerbare Energien bereits bei über 20%

MAGDEBURG/UM – Die Energiewende kommt. Erneuerbaren Energien haben bundesweit im ersten Halbjahr 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen.

Angesichts dieser aktuelle Meldung hebt die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, die Bedeutung Sachsen-Anhalts im Prozess hin zu Erneuerbaren Energien hervor: „Sachsen-Anhalt ist bundesweit Spitze bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Ein Drittel des im Land erzeugten Nettostromes wird aus Erneuerbaren Energien gewonnen – dieser Wert liegt schon lange gleichauf mit dem aus Braunkohle." Gerade solche Fakten machten einen modernen, zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort aus. Leider würde dies von der Landesregierung immer wieder heruntergespielt und „gebetsmühlenartig die Bedeutung der Braunkole wiederholt".

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24.08.2011

Unterirdische Verpressung von CO2 - „Keine verantwortungsvollen Entscheidungen"

MAGDEBURG/UM – „Unklar und ausweichend – das charakterisiert Haseloffs Regierung, wenn es um Antworten zur unterirdischen Verpressung von CO2 geht." Klar und deutlich kritisiert so die Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, jetzt die Landesregierung.

In einer Kleinen Anfrage hatte Frederking die Landesregierung aufgefordert, Position zum Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) zu beziehen. „Der Bundestag hatte das Gesetz bereits im Juli beschlossen, nun muss dieses zustimmungspflichtige Gesetz am 23. September durch den Bundesrat. Hier muss die Landesregierung abstimmen. Mit ihren Antworten auf meine Kleine Anfrage positioniert sie sich aber immer noch nicht eindeutig", warnt Frederking. Die Reaktion der Landesregierung interpretiert die Grünen-Politikerin nun als ein Ja, weil die Landesregierung das Erfordernis des Gesetzes und den Bedarf an Forschung und Erprobung betone. „Die Antworten sind eher ein Wegducken. Dies sind keine verantwortungsvollen Entscheidungen für die Menschen in Sachsen-Anhalt."

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16.08.2011

Massentierhaltung: Das Leiden von Tieren muss ein Ende haben - Achtung vor dem Leben von Tieren ist geboten

Als Reaktion auf das gestern bekannt gewordene Massensterben von 117.000 Hähnchen in einer Masthähnchenanlage in Bülstringen im Landkreis Börde erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking:

„Unsere Landwirtschaft ist viel zu sehr auf Masse ausgerichtet und vernachlässigt den Tierschutz auf unverantwortliche Art und Weise. In einer einzigen Tierfabrik mussten 117.000 Tiere elendig verenden. Diese Tragödie in Verbindung mit dem Ausfall der Belüftungsanlage ist kein Einzelfall und darf nicht wieder einfach so hingenommen werden. Unfälle durch technisches oder menschliches Versagen wird es immer geben, auch in der Tierhaltung. Aber in der Massentierhaltung haben Unfälle schnell derartige katastrophale Folgen. Ich erwarte von Landwirtschaftsminister Onko Aeikens diese Form der Tierhaltung auf den Prüfstand zu setzen.

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URL:http://dorothea-frederking.de/startseite/browse/41/