Grüne Landwirtschaft ohne Gentechik, ohne Pestizide, ohne Tierqualen | Ökologisch - Regional - Fair

17.07.2015

Von: DF/UM

Urteil des Europäischen Gerichtshofes: „Acker gehört in die Hände der Landwirtschaft“

Zum gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), dass auch die staatseigenen Flächen nicht nach dem Höchstgebot verkauft werden dürfen, kommentiert die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking:

„Boden ist die existenzielle Produktionsgrundlage der Landwirtschaft und gehört in die Hände derjenigen, die ihn direkt bewirtschaften. Angemessene Kauf- und Pachtpreise müssen das ermöglichen. So ist es gut, dass der Europäische Gerichtshof klargestellt hat, dass auch der Staat seine eigenen Flächen nicht zu Höchstpreisen verkaufen darf.“

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09.07.2015

Von: DF/MF

Grüne in Osterburg im Dialog mit der Landwirtschaft - Glyphosat: Suche nach Alternativen für umstrittenes Pflanzengift

Osterburg. Die Suche nach einem Ausweg aus der Anwendung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat war am vergangenen Mittwoch (08.07.2015) das große Thema im Kavaliershaus Krumke. Insgesamt waren rund 60 Menschen von den regionalen Landwirten konventioneller und ökologischer Landwirtschaft und weitere Interessierte der Einladung von Dorothea Frederking gefolgt. Die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht den Dialog zur Unterstützung der Landwirtschaft für eine Bodenbewirtschaftung ohne das Pflanzengift Glyphosat. In Sachsen-Anhalt wird es hauptsächlich vor der Aussaat und nach der Ernte eingesetzt, um den Acker unkrautfrei zu bekommen. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das weltweit am meisten in der Landwirtschaft eingesetzte Totalherbizid kürzlich als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Trotz Risikoeinschätzung der WHO ist die Schädlichkeit des Wirkstoffs umstritten. Frederking: „Fakt ist: wo Glyphosat verstärkt vorkommt, werden gehäuft dramatische Gesundheitsprobleme beobachtet, wie Krebsfälle und Missbildungen bei Kindern in Südamerika, Missbildungen und Erkrankungen bei Tieren auch in Europa. So lange die Gesundheitsrisiken von Glyphosat nicht geklärt sind, darf unseres Erachtens schon allein aufgrund des EU-Vorsorgeprinzips Glyphosat nicht weiter eingesetzt werden.“

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08.07.2015

Von: DF/MF

Landtag will bundesweites Anbauverbot von Genpflanzen - Länderinitiative im Bundesrat am 10. Juli 2015

MAGDEBURG. Auf Initiative der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat sich der Landtag von Sachsen-Anhalt am 2. Juli 2015 für ein nationales Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgesprochen. Die Landesregierung ist nun beauftragt, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen. Am 10. Juli 2015 bringen die grünen Agrarminister der Länder Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein dazu einen Gesetzentwurf in den Bundesrat ein.


Zum Grünen Erfolg der Initiative für Gentechnikfreiheit in Sachsen-Anhalt erklärt Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:


„Gemäß Landtagsbeschluss erwarte ich, dass Sachsen-Anhalt diese Bundesratsinitiative am 10. Juli unterstützt und Bundesminister Schmidt zu einer bundeseinheitlichen Regelung treibt. Mehrfach setzte die Grüne Landtagsfraktion in den letzten Jahren das Thema Agrogentechnik auf die Tagesordnung des Landtags. Noch im Februar 2014 warf uns der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Daldrup, bei diesem Thema Bedrohungsrhetorik vor. Knapp 1 ½ Jahre später die 180-Grad-Wende und die CDU stimmte mit uns Grünen."

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30.06.2015

Von: DF/MF

Grüne in Bad Bibra im Dialog mit der Landwirtschaft - Glyphosat: Suche nach Alternativen für umstrittenes Pflanzengift

Bad Bibra. Die Suche nach einem Ausweg aus der Anwendung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat war am vergangenen Donnerstag (25.06.2015) das große Thema im Hotel „Bibermühle“ in Bad Bibra. Insgesamt waren rund 50 Menschen von den regionalen Landwirten, vom Kreisbauernverband und weitere Interessierte der Einladung von Dorothea Frederking gefolgt. Die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht den Dialog zur Unterstützung der Landwirtschaft für eine Bodenbewirtschaftung ohne das Pflanzengift Glyphosat. In Sachsen-Anhalt wird es hauptsächlich vor der Aussaat und nach der Ernte eingesetzt, um den Acker unkrautfrei zu bekommen.

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26.06.2015

Von: DF/MF

Zerbst - Umstrittenes Pflanzengift Glyphosat in der Diskussion: Einigkeit in der Suche nach Alternativen

ZERBST. Die Suche nach einem Ausweg aus der Anwendung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat war am vergangenen Montag das große Thema im „von Rephuns Garten Hotel-Restaurant“ in Zerbst. Viele regionale Landwirte und Interessierte waren der Einladung von Dorothea Frederking gefolgt. Die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht den Dialog zur Unterstützung der Landwirtschaft für eine Bodenbewirtschaftung ohne Glyphosat. In Sachsen-Anhalt wird es hauptsächlich vor der Aussaat und nach der Ernte eingesetzt, um den Acker unkrautfrei zu bekommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das weltweit am meisten in der Landwirtschaft eingesetzte Totalherbizid kürzlich als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Bei der Kategorie 2A handelt es sich um die zweithöchste Gefährdungsstufe. Auf EU-Ebene läuft die Zulassung für den Wirkstoff Ende 2015 aus. Die Debatte um eine Neuzulassung ist heiß entbrannt. Viele Glyphosatrückstände befinden sich in Getreideprodukten wie Brot und Brötchen. Bei immer mehr Menschen wird Glyphosat im Urin nachgewiesen. Darüber hinaus wird gentechnisch verändertes Soja aus Südamerika mit Glyphosat behandelt, importiert und landet als Tierfutter in den Mägen der heimischen Rinder und Schweine.

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27.03.2015

Von: DF/UM

Tierschutz-Initiative der CDU/SPD wenig substanziell

Landwirtschaftsminister attestiert Versagen der Kontrollbehörden

Landwirtschaftsminister Aeikens will eine Expertengruppe zu besonderen Kontrollen in Sachsen-Anhalts Schweinezuchtanlagen. Damit greift er endlich die seit Langem erhobene Forderung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nach wirksameren Kontrollen auf, um den gesetzlich verankerten Tierschutz durchzusetzen. Dazu erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Dorothea Frederking:

„Nach all den in den letzten Monaten bekannt gewordenen Skandalen in Schweineställen kann sich der Landwirtschaftsminister beim Brennpunkt der Tierschutzproblematik nicht länger wegducken. Anders der substanzlose Tierschutzantrag von CDU und SPD, der die industrielle Nutztierhaltung bewusst ausspart. Gerade die CDU bagatellisiert grausame Zustände in Ställen immer noch als bedauerliche Einzelfälle.“


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13.03.2015

Von: DF/UM

6. Zukunftsdialog der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

„Mehrheit der Menschen will gute Lebensmittel“

„Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich für mehr Tierwohl in allen Betrieben ein. Die Mehrheit der Menschen will gute Lebensmittel auf dem Teller haben und deshalb ist es so wichtig, die Bedingungen in der Tierhaltung insgesamt zu verbessern. Das kann nur im Dialog mit allen Akteuren gelingen“, sagt die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Prof. Dr. Claudia Dalbert.

Über 60 Teilnehmer folgten der Einladung der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Zukunftsdialog „Wie wollen wir in Zukunft leben? Für eine art-, umwelt- und klimagerechte Tierhaltung – Was muss sich ändern?“ nach Haldensleben.

„Die Haltungsbedingungen müssen grundsätzlich verbessert werden. Das Kürzen von Körperteilen wie Schnäbel oder Ringelschwänze muss beendet werden. Das ist natürlich aufwendiger für die Landwirtinnen und Landwirte. Tierschutz gibt es nicht zum Nulltarif.  Deshalb brauchen wir auskömmliche Erzeugerpreise. Wenn die Gesellschaft mehr Tierwohl will, muss sie sich auch gemeinschaftlich in die Pflicht nehmen. Der Handel muss das ruinöse Preisdumping beenden. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen faire Preise für faire Produkte zahlen“, erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion, Dorothea Frederking.

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09.03.2015

Von: DF/MF

"Tierhaltung und Agrarwende sind für uns nicht verhandelbar"

"Für eine art-, umwelt- und klimagerechte Tierhaltung - was muss sich ändern?" So lautet das Thema des kommenden Zukunftsdialogs der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. In Haldensleben im Bahnhofshotel (Jungfernstieg 19) werden am 12. März ab 18 Uhr die Fraktionsvorsitzende, Prof. Dr. Claudia Dalbert, und die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Dorothea Frederking, das Thema zusammen mit zwei Experten zunächst erläutern und anschließend mit den Gästen darüber sprechen.

Dalbert und Frederking freuen sich darüber, dass die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch für diesen Zukunftsdialog mit dem Sprecher des BUND-Arbeitskreises Landwirtschaft, Jochen Dettmer, und dem Geschäftsführer der Initiative Tierwohl, Dr. Alexander Hinrichs, wieder hochkarätige Experten gewonnen hat.

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05.03.2015

Von: DF/MF

Tierqualen in Schweinezucht-Großanlage Klein Wanzleben

Frederking: „Behörden haben versagt“

In der gestrigen MDR-Sendung Exakt wurde bekannt, dass neben den Schweineställen von Straathof und SAZA auch in Klein Wanzleben bei der „Gut Klein Wanzleben Schweinezucht GmbH & Co. KG“ grausame tierschutzwidrige Haltungsbedingungen vorgefunden wurden. Dazu erklärt Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Der Fall Klein Wanzleben zeigt deutlich, dass das bisherige System behördlicher Kontrollen völlig unzureichend ist. Laut Aussage des technischen Leiters der Anlage (MDR Exakt vom 4.3.2015) wurden bei regelmäßigen Kontrollen durch den Amtstierarzt keine Mängel festgestellt. Die heimlichen Aufnahmen der Tierschutzorganisation ARIWA zeigen jedoch gravierende, nicht zu übersehende Verstöße gegen den Tierschutz.“

System behördlicher Kontrollen ist völlig unzureichend

Prominenter Landwirtschaftsfunktionär soll mitverantwortlich sein

Schon lange keine bedauerlichen Einzelfälle mehr

Link zur Sendung MDR Exakt am 04.03.2015 >>>

Beitrag inkl. Fotos und Videos von ARIWA >>>

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04.03.2015

Von: DF/MF

Schweinezucht-Großanlage Klein Wanzleben

Neue Tierquälerei im großen Stil entdeckt

Aktuellen Informationen des MDR zu Folge nimmt die Tierquälerei in den Schweineställen Sachsen-Anhalts immer größere Ausmaße an. Nach den gravierenden Tierschutzverstößen in den Schweineställen von Straathof und SAZA hat die Tierschutzorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) in Klein Wanzleben im Landkreis Börde nun weitere dramatische Zustände in einer großen Schweinehaltungsanlage aufgedeckt. Wie soeben bekannt wurde, sind diese schlimmen Zustände durch eine umfangreiche Kontrolle der Veterinärbehörde am 03.März 2015 bestätigt worden.

Heute Abend berichtet der MDR in der Sendung Exakt um 20:15 Uhr über „Tiere im Elend – Was ist los in deutschen Schweinezuchtanlagen?“ darüber. Im Zuge der Dreharbeiten zum Exakt-Beitrag bekam Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bilder aus der Schweinehaltungsanlage Gut Klein Wanzleben zu sehen.

Sie erklärt dazu: „Ich bin zutiefst betroffen über die eklatanten Missstände, unter denen die Schweine leiden müssen. Auch im Gut Klein Wanzleben scheinen tierquälerische Machenschaften an der Tagesordnung zu sein. Die Schweine sind schmerzhaft in viel zu engen Metallkäfigen, den sogenannten Kastenständen, eingequetscht. Sie bekommen nicht ausreichend Wasser und leiden furchtbar unter Durst. Sie weisen Wunden und Krankheiten auf und die medizinische Versorgung ist mangelhaft. Die Leiden der Tiere werden offensichtlich ignoriert oder in Kauf genommen.“

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URL:https://dorothea-frederking.de/themen/landwirtschaft/browse/4/