Für ein Ende der Atomkraft

Als Politikerin setze ich mich dafür ein, den Irrsinn der Atomenergie zu beenden. Die Zukunft gehört ganz klar den erneuerbaren Energien, und je schneller wir uns von den Technologien aus dem letzten Jahrhundert verabschieden, umso besser für uns und unsere Kinder.

Die politische Arbeit auf diesem Gebiet ist schwer, zu stark sind die Kräfte der Atom-Lobby und der mit ihr verbandelten Politiker. Aber jede(r) Einzelne kann für sich schon jetzt aus der Atom- und Kohlenergie aussteigen. Einfach auf das nebenstehende Logo klicken und handeln.

28.08.2014

Von: DF/CD/JS

Internationaler Tag gegen Nuklearversuche: „Die unsichtbare Gefahr“

Seit 2010 wird jährlich am 29. August der „Internationale Tag gegen Nuklearversuche" begangen. Diesen Gedenktag nimmt die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Anlass Sadako Sasakis, dem international bekanntesten Atombomben-Opfer, zu gedenken. Dazu kommentieren Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin, und Dr. Claudia Dalbert, Vorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

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05.07.2013

Von: UM

Endlagersuche für Atommüll: "Bundesländer beteiligt - aber ohne Mitbestimmung"

Heute soll im Bundesrat das Standortauswahlgesetz für die Suche und Auswahl eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle bis zum Jahr 2031 verabschiedet werden. Dazu sagt die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking:

"Es ist gut, dass endlich ergebnisoffen nach dem bestmöglichen Endlager für hochradioaktive Abfälle gesucht wird. Der konkrete Standort für ein Endlager darf nicht politisch motiviert sein, sondern muss wissenschaftlich begründet und demokratisch legitimiert werden. Das bereits Ende Juni im Bundestag beschlossene Standortauswahlgesetz sieht ein hohes Maß an Transparenz und Beteiligung vor. Allerdings haben die Bundesländer keine Mitbestimmungsrechte. Die Entscheidungsmacht liegt nun beim neu zu gründenden Bundesamt für kerntechnische Entsorgung, BkE, dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem Bundestag. Auch wenn das BkE mit den vorgesehenen 245 Stellen sicher viel Fachkompetenz versammeln wird, wollen wir trotzdem nicht blind vertrauen......

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30.05.2012

Von: UM/MF

Schiff mit Atommüll quer durch Sachsen-Anhalt

"Entsorgung des Atommülls ist ein hochkomplexer Vorgang"

Statements der energiepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, zum Atommülltransport durch Sachsen-Anhalt:

"Heute fährt ein Schiff mit Atommüll quer durch Sachsen-Anhalt. Allein nur die Fakten rund um den Transport klingen simpel und genau das macht sie so gefährlich! Bei diesem Atommülltransport geht es um Dampferzeuger und Pumpen aus dem Atomkraftwerk Obrigheim. EnBW, Betreiber des Atomkraftwerks Obrigheim, kann die Dampferzeuger und Pumpen mit dem anhaftenden Atomstaub nicht einfach zerlegen und absprühen. Dies kann nur im Zwischenlager in Lubmin passieren. Erst danach kann der Atommüll wieder zurück nach Obrigheim.

Radiointerview mit Dorothea Frederking auf Radio SAW 30.05.2012 16 Uhr >>>

Radiobericht mit Dorothea Frederking auf Radio SAW 30.05.2012 17 Uhr >>>

Stadtverwaltung über Atmommülltransport nicht informiert - Altmark-Zeitung 01.06.2012 >>>

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23.03.2012

Von: MF

„Ende von Gorleben“ ist taktische Wahlkampfpause für Röttgen

Die heute (Freitag) presseöffentlich gewordenen Vorschläge des Bundesumweltministeriums (BMU), wonach die Erkundungen im Salzstock Gorleben als Atommüll-Endlager noch in diesem Jahr beendet werden sollen, stößt bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sachsen-Anhalt auf Skepsis. Dorothea Frederking, atom- und energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion äußerte sich am Rande der heutigen Landtagssitzung. „Grundsätzlich würde ich diesen neuen Kurs der Bundesregierung, endlich Abstand von der weiteren Erkundung des Standortes Gorleben zu nehmen, begrüßen. Dieser Schritt wäre längst  überfällig.“ Im Salzstock Gorleben gibt es nur eine geologische Barriere. Nach Bewertung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN würde bei einem Versagen des Hauptsalzes das ganze geologische Endlagerkonzept zusammenbrechen. Stattdessen seien verschiedene Schutzmechanismen erforderlich, um die Menschen vor dem gefährlichen Atommüll zu schützen. Nach Frederkings Aussagen sind diese in Gorleben „schlicht und einfach nicht vorhanden.

„Es fragt sich aber, ob es Röttgen mit seinem Erkundungsende auch wirklich ernst meint. Die Nähe der Entscheidung zur Wahl in NRW ist verdächtig und riecht nach einem wahltaktischen Manöver“, erklärt sie und verweist dabei auch auf ihre Kollegen in Niedersachsen.

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29.11.2011

Ergebnisoffene Endlagersuche? Tatsachen sprechen andere Sprache!

Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt zu den Protesten in Gorleben gegen den Castor-Transport:

„Der Atomausstieg ist im Sommer erneut beschlossen worden. Trotzdem sind die Proteste in Gorleben immens wichtig, denn mit jedem Castor-Transport zementiert die Bundesregierung Gorleben als Endlager. Und genau das müssen wir verhindern: Die Castoren werden bislang in einer Blech-Halle überirdisch gelagert, unterirdisch wird der Salzstock, erkundet'. Aber machen wir uns nichts vor, diese Erkundung führt dazu, dass irgendwann Gorleben als Endlager nicht mehr wegzudenken ist. Die Proteste haben damit der Forderung nach einer ergebnisoffenen Endlagersuche erneut Nachdruck verliehen. Was wir brauchen, ist ein Endlager mit maximaler Sicherheit.

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20.10.2011

Von: Christian Franke

Morsleben-Demo in Magdeburg am 15. Oktober 2011

16.10.2011

Anti-Atom Demo: Atommüllkippe Morsleben stilllegen, aber richtig

MdL Dorothea Frederking bei der Demonstration vorne mit dabei: "Sicherheit muss oberste Priorität haben"

In der Atommüllkippe Morsleben lagern derzeit 37000 Kubikmeter Atommüll. Bis heute gibt es keinen geprüften Langzeitsicherheitsnachweis. Der aktuelle Stillegungsplan sieht vor, die mangelnde geologische Eignung des maroden Salzbergwerks durch Beton zu ersetzen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass die sicherste Lösung für das Endlager in Morsleben gefunden wird und beteiligten sich deshalb an der Anti-Atomdemo am 15.10.2011 auf dem Bahnhofsvorplatz in Magdeburg, die anschließend vor den Landtag zog.

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13.10.2011

Objektivität des Erörterungsverfahrens zu Morsleben in Frage gestellt

Erörterung zur Stilllegung des Endlagers Morsleben beginnt mit Antrag auf Befangenheit der Behörden

Die Erörterung zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben begann heute mit Anlaufschwierigkeiten. Kurzfristig ist bekannt geworden, dass der für das Stilllegungsverfahren zuständige Referatsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt (LMU) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beworben hat. Damit ist die Objektivität des Erörterungsverfahrens in Frage gestellt.

Dazu äußerte sich die energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt Dorothea Frederking, die selbst einen Einwand angemeldet hat: "Dies ist besonders pikant, weil das BfS Antragsteller für das Stilllegungsverfahren ist. Damit ist die Objektivität des gesamten Verfahrens in Frage gestellt."

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26.06.2011

Aufbruch in eine atomstromfreie Zukunft

Bei dem gestrigen Sonderparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich die Delegierten mit übergroßer Mehrheit dafür ausgesprochen, den von der schwarz-gelben Bundesregierung vorgeschlagenen Schritten zum Atomausstieg zuzustimmen. Damit hat die grüne Bundestagsfraktion von der Parteibasis den Auftrag bekommen, am nächsten Donnerstag im Bundestag mit einem Ja für die Novelle des Atomgesetzes zu votieren.

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23.05.2011

Generalprobe für den Atomausstieg: Nur vier deutsche Atomkraftwerke liefern Strom

Am Samstag ist mit dem Atomkraftwerk Emsland ein weiteres Atomkraftwerk zur routinemäßigen Revision vom Netz gegangen. Zuvor waren bereits sieben Reaktoren im Rahmen des dreimonatigen Moratoriums und fünf aufgrund von Wartungen oder Störfällen abgeschaltet. Damit liefern nur noch vier der 17 deutschen Atomkraftwerke Strom. Diese Situation soll mindestens eine Woche andauern.

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URL:https://dorothea-frederking.de/themen/fuer-ein-ende-der-atomkraft/