20.09.2019

Von: DF/MF

Klimastreiks und Klimapaket der Bundesregierung - Frederking: „Klimaschutz kennt keine Kompromisse“

Die altmärkische Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, begrüßt die zahlreichen Klimastreiks und freut sich, dass auch Stendal und Salzwedel jn der Altmark dabei waren.

Zum gerade vorgestellten Klimapaket der Bundesregierung äußert sie sich wie folgt:

„Das Klimapaket ist ein enttäuschender Kompromiss. Doch Klimaschutz kennt keine Kompromisse. Denn ein wirksamer Klimaschutz ist eine Überlebensfrage für die Menschheit.“

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01.03.2019

Aktuelle Debatte: Ein starkes Europa packt den Klimaschutz an

Der Landtag hat heute auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über die Klimaschutzpolitik in der Europäischen Union debattiert. „Wir brauchen eine starke EU als treibende Kraft für mehr Klimaschutz. Sie soll die Mitgliedsstaaten unterstützen, mehr CO2 einzusparen um das Pariser Klimaschutzziel zu erreichen“, sagte Dorothea Frederking, europapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

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26.01.2019

Von: DF/MF

Zu den Ergebnissen der Kohlekommission: Kohlekompromiss ist wichtiger Einstieg in Kohleausstieg

MAGDEBURG. Zur Verabschiedung der Empfehlungen der Kohlekommission äußert sich Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

 

„Der Abschlussbericht der Kommission ist ein Minimalkompromiss mit der klaren Wegweisung, dass der Kohleausstieg kommt und unumkehrbar ist. Endlich wird Deutschland schrittweise, planbar und sozialverträglich aus der Kohleverstromung aussteigen. Das ist ein guter Anfang, auch wenn mit dem vorgeschlagenen Enddatum 2038 die Klimaschutzziele nicht erreicht werden können. Deshalb setzen wir Grünen auf die verankerte Revisionsklausel, damit in den Jahren 2023, 2026 und 2029 nachgeschärft und der Kohleausstieg beschleunigt werden kann. Auch andere CO2-Minderungspotenziale wie zum Beispiel in der Landwirtschaft oder durch Effizienz und Einsparung müssen stärker genutzt werden.“

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24.09.2018

Von: DF/ML

Kohle-Kommission tagt in Halle (Saale) - Klimakatastrophe erfordert schrittweisen Braunkohleausstieg

Die sogenannte Kohlekommission des Bundes tagt heute in Halle (Saale), um sich über die Bedeutung der Braunkohle im mitteldeutschen Revier ein Bild zu machen. „Der Braunkohleausstieg ist Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz. Wer an der Braunkohle festhält, riskiert einen Strukturbruch“, warnt Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

„Der Koalitionsvertrag macht klar: Der Braunkohleausstieg soll in Sachsen-Anhalt spätestens bis zum Jahr 2035 abgeschlossen sein. Es ist also Zeit genug, den Braunkohleausstieg schrittweise, planbar und sozialverträglich umzusetzen. Die Klimakatastrophe bedroht die Existenz der Menschen. Die Kohlekommission muss den Fahrplan für den Kohleausstieg daran orientieren“, fordert Frederking.

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26.07.2018

Von: DF/MF

Kohleverstromung nicht nachhaltig | Kühlwasser zu warm - auch Kohlekraftwerke ächzen

MAGDEBURG. Flüsse, die zur Kühlung von Kraftwerken genutzt werden, sind inzwischen aufgrund der Hitze zu warm, sodass aktuell bereits zwei Kraftwerke gedrosselt werden müssen. Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verweist stattdessen auf die starken Erneuerbaren Energien.

„Kohlekraftwerke sind nicht nur extrem klima- und gesundheitsschädlich, sondern in Zeiten des Klimawandels auch nicht mehr verlässlich. Mit Dürre und Bränden erleben wir die dramatischen Auswirkungen der Klimakrise jeden Tag. Und wir erleben, wie wir mit einem Irrsinnstempo auf eine unbeherrschbare Situation zusteuern. Um die Verschärfung der Klimakrise zu stoppen, müssen auch bis zum Jahr 2020 deutschlandweit sieben Gigawatt Kohleleistung vom Netz. Das entspricht zirka sieben größere Kohlekraftwerke.“

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07.06.2018

Braunkohletag in Halle - Die Tage der Braunkohle sind spätestens 2035 gezählt

Anlässlich des heute in Halle stattfindenden Braunkohlentages des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) und des gestrigen Beschlusses der Bundesregierung zur Einsetzung einer Kohlekommission erklärt Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zum erforderlichen Braunkohleausstieg in Sachsen-Anhalt:

„Der Braunkohleausstieg ist Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz. Wer an der Braunkohle festhält, riskiert einen Strukturbruch. Der Koalitionsvertrag macht klar: Der Braunkohleausstieg soll in Sachsen-Anhalt spätestens bis zum Jahr 2035 abgeschlossen sein. Es ist also Zeit genug, den Braunkohleausstieg schrittweise, planbar und sozialverträglich umzusetzen.“

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01.03.2018

EINLADUNG | 15. MÄRZ 2018 | Solar in der Stadt - Balkonkraftwerke für Alle

Datum/Zeit: 15. März 2018 | Beginn: 18 Uhr

Ort: Magdeburg | Biomarkt Naturata | Liebknechtstraße 35-38

Informationsveranstaltung mit:
Dorothea Frederking MdL, energiepolitische Sprecherin, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Stefan Korneck, SCM Solar (Installationsfirma, Altmark)
Marcus Vietzke, Koordinator DGS Arbeitsgruppe PVplug

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27.04.2017

Von: DF/MF/JP

Leipzig/Lützen/Pegau am 29.04.2017: Sternfahrt am Tag der Erneuerbaren Energien

Motto: „Kein Tagebau Lützen- keine Deponie Profen Nord“

Unter dem Motto „Kein Tagebau Lützen- keine Deponie Profen Nord“ startet die Bürgerinitiative „Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen“ am kommenden Samstag, anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien am 29. April 2017 gemeinsam mit verschiedenen Initiativen zu einer Fahrrad-Sternfahrt aus Richtung Leipzig, Lützen und Pegau. Ziel ist das geplante Gelände der vom Burgenlandkreis genehmigten und von vielen Menschen heftig kritisierten Mineralstoffdeponie Profen Nord. Mit dabei ist Dorothea Frederking, stellv. Fraktionsvorsitzende und energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt.

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17.03.2017

Strukturwandel für eine Zukunft ohne Braunkohle

Am 13. März 2017 fand unter Mitwirkung von Dorothea Frederking als Energiepolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt in Lützen die Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesfachgruppe Energie statt, die unter dem Titel „Strukturwandel für eine Zukunft ohne Braunkohle – Welche Perspektiven hat der Burgenlandkreis“ stand.

Erwartungsgemäß hat diese Veranstaltung zwar wenig Konkretes zum erforderlichen Strukturwandel gebracht - aber sie wurde dennoch von allen Seiten gelobt, weil wir uns aufmachen, gemeinschaftlich mit allen Akteuren die Lösungen zu suchen und hoffentlich auch zu finden.

Fest steht: Der Burgenlandkreis braucht Impulse für seine Entwicklung. Wir Grünen liefern sie.

Details zu den Ergebnissen der Veranstaltung sind u.a. gut aufgenommen worden im Artikel der Mitteldeutschen Zeitung (Ausgabe Weißenfels) vom 15.03.2017. Hier zum Download des Artikels >>>

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04.07.2016

Von: DF/JP

„Chance für schrittweisen Braunkohleausstieg vertan“

Schwedische Regierung stimmt Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte zu

Am 2. Juli 2016 hatte die schwedische Regierung dem Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte mit Tagebauen und Kraftwerken in der Lausitz zugestimmt. Verkauft werden soll an das tschechische Unternehmen EPH, Mutterkonzern der sachsen-anhaltischen Braunkohlengesellschaft Mibrag, und an den tschechischen Investmentfonds PPF. Dazu äußert sich Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt:

"Es ist bedauerlich, dass nun tatsächlich ein Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz stattfinden soll. Mit diesem Vorhaben rückt ein planungssicherer und sozialverträglicher Ausstieg aus der Braunkohle in weite Ferne. Mit dem Wechsel des Betreibers wird die Chance für einen schrittweisen Braunkohleausstieg vertan. Denn ein neuer Investor will mit der Förderung und Verstromung Geld verdienen und stellt Klimaschutzinteressen hinten an. Dagegen hätte die schwedische Regierung mit ihrem Staatskonzern Vattenfall selber die Verantwortung zur Erreichung der internationalen Klimaschutzziele  übernehmen und ein Beispiel für den Einstieg in den Ausstieg geben müssen."

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URL:https://dorothea-frederking.de/themen/zukunft-ohne-kohle/