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Land muss bei Radroute Iron Curtain Trail die Bremse lösen

08.06.22 von DF/ML

Dorothea Frederking, altmärkische Abgeordnete der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, ist verwundert, dass laut Medienberichten die Finanzierung der Route des Europa-Radweges Eiserner Vorhang, auch bezeichnet als Iron Curtain Trail, ein Problem sein soll. 

„Eine extra Finanzierung ist gar nicht erforderlich, da die Route auf bestehenden Straßen und Radwegen wie dem Altmark-Rundkurs geführt werden soll. Es gibt also gar kein Finanzierungsproblem“, so Frederking, die sich bereits im letzten Jahr für die genaue Festlegung der Strecke eingesetzt hatte.

Frederking sieht es als viel wichtiger an, dass das Land die finale Festlegung der konkreten Streckenführung vorantreibt. Die Route des Europa-Radweges Eiserner Vorhang soll sich in Sachsen-Anhalt am Nationalen Naturmonument „Grünes Band“ orientieren. „Hier muss das Land die Bremse lösen. Denn eine Streckenfestlegung ist die Voraussetzung, damit beim Bund Fördergelder für die Beschilderung und weitere Maßnahmen des Iron Curtain Trails in Anspruch genommen werden können. In einer Kleinen Anfrage werde ich hier noch einmal nachhaken, warum es zu Verzögerungen und Rückschritten bei der Streckenfestlegung gekommen ist. Denn das touristische und geschichtliche Potenzial der Radroute sollte endlich auch in Sachsen-Anhalt genutzt werden. Die Radroute ist ein Beitrag zum Zusammenwachsen Europas“, so Frederking.

Hintergrund:

Zum Routenverlauf des Iron Curtain Trails hatte für den Abschnitt Altmark am 29. November 2021 bereits eine Abstimmung zwischen den zwei Ministerien und den zwei Regionaltourismusverbänden von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen stattgefunden. Der damals vorgeschlagene Verlauf wurde im Nachgang vom Bundesamt für Güterverkehr als förderfähig im Rahmen des Bundesprogrammes für Marketingmaßnahmen bestätigt.